Presseerklärung zur Walter-Löwe Anlage

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Presseerklärung zur Walter-Löwe Anlage

FUSSBALL

von Marco Castiglione

 

Presseerklärung zur Situation um die Walter-Löwe Anlage des TV Jahn Delmenhorst

vom 27.02.2015

In der Berichterstattung zur Sitzung des Sportausschusses am vergangenen Dienstag ist der Eindruck erweckt worden, dass die Fußballerinnen und Fußballer mit der Situation auf der Jahnanlage am Brendelweg zufrieden seien und der Verein Hilfestellungen der Stadt nicht annehmen würde.

An dieser Stelle müssen wir deutlich betonen, dass die Situation aus Sicht des TV Jahns eine ganz andere ist:

Auf unserer Anlage haben wir in der Zeit ab 20 Uhr nur einen halben ausgeleuchteten Platz zur Verfügung, der den Trainingsbetrieb im Erwachsenenbereich und in der A-Jugend erheblich beschränkt. Da auf einem anderen Platz der Anlage die Flutlichter den Platz voll ausleuchten, dieser jedoch nicht nach 20 Uhr benutzt werden darf, fühlt man sich häufiger als Schildbürger. Ein völlig unbefriedigender Zustand. In der Fußballabteilung haben wir jedoch vereinbart, nicht dauernd meckernd und jammernd in die Öffentlichkeit zu gehen, sondern lieber unsere sonnigen Seiten zu präsentieren:

  • eine Kreisliga-Herrenmannschaft, die uns in der kommenden Rückrunde viel Freude bereiten wird,
  • eine Damenmannschaft, die wahrscheinlich in die dritte Liga aufsteigen wird und seit Jahren die höchste Ligazugehörigkeit der Fußballstadt Delmenhorst besitzt,
  • eine herausragende Beteiligung in den Spielgemeinschaften im Mädchen und Jungenbereich mit Ligenzugehörigkeiten bis in die Landesliga,
  • eine der größten Fußballjugendabteilungen der Stadt, in der über 350 Jungen und Mädchen mit vielen verschiedenen Nationalitäten ihrem Hobby im Breiten- und Leistungssport nachgehen und Werte wie Solidarität, Fairness und Teamgeist erfahren.

Die Abteilung wird durch zahlreiche Ehrenamtsträger gestützt und vom Gesamtverein finanziert.

Dieser Traditionsverein mit seiner Fußballabteilung hat eine gute Anlage mit guten Bedingungen verdient. Wir haben dabei einen qualitativen Verbesserungsbedarf, eher weniger einen quantitativen. Entsprechend muss auch der Sportstättenbericht gedeutet werden.

Die Stadt Delmenhorst kann auch aufgrund ihrer Engpässe derzeit nur wenig für den Verein leisten. Das müssen wir ein Stück weit akzeptieren, erhoffen aber eine Honorierung und Beachtung unserer Tätigkeit – genauso wie die anderen gemeinnützigen Institutionen der Stadt. Das Ehrenamt macht Delmenhorst lebenswerter und muss geschützt werden.

In den Berichten vom Donnerstag wird von abgelehnten Angeboten geschrieben. Warum lehnt ein Verein mit den Platzsorgen ein Angebot ab? Ganz einfach: Weil es kein gutes, sondern mit zu hohen Kosten verbunden war.

Die Vereinsführung bedankt sich an dieser Stelle ernsthaft bei den Mitarbeitern der Verwaltung, die sich immer konstruktiv in den Gesprächen zeigten, auch wenn dies noch nicht zu den gewünschten Veränderungen führte. Wir werden daran weiter arbeiten. Über jede echte, ernstgemeinte Hilfe dazu sind wir hoch erfreut.

Mit sportlichen Grüßen

 

Marco Castiglione

Fußballabteilungsleiter TV Jahn Delmenhorst